Immer wieder sonntags - Offener Kanal mal
anders: eine schwule Erotiksoap für den Hausgebrauch Berlin kann es
sehen, Magdeburg und Merseburg. Salzwedel und Werningerode nicht zu vergessen:
Zwischen Hauptstadt und Harz wird ab dem 1. Februar die schwule Erotiksoap
„Sonntagsmänner“ im Offenen Kanal gezeigt. Die Off-Produktion von Andreas
Weiß handelt von einer Gruppe Großstadtschwuler und ihren erotischen
Phantasien. Man tritt der Produktion nicht zu nahe wenn man sagt, sie sei eine
Art Queer as Folk einer Laienspielschar. Allzu professionelle Erwartungen an die
Sonntagsmänner sollte man nicht stellen, schließlich wird hier mit Low-Budget
gearbeitet – aber mit Spaß an der Sache. Die Serie ist „eine Gratwanderung,
bei der die Genres Seifenoper und Softporno vermischt werden“, wie der
Regisseur es ausdrückt. Und da kommen die Darsteller wohl auch privat auf ihre
Kosten. „Neben mehr oder weniger dramatischen Soap-Geschichten gibt es in
jeder Episode auch einige erotische Szenen, die – haarscharf an der
Pornografie vorbeigeschrammt – gerade noch fernsehsendefähig sind“,
verspricht Weiß. Ausgestrahlt wird zwar nur in ein paar offenen Kanälen –
aber empfangen kann man die Soap im Internet-Livestream auf www.okb.de. Immer
wieder sonntags um 23.30 Uhr.
" Alle Achtung! Diesmal hast Du Deinen
Darstellern aber alles abverlangt. ... Mir hat Deine Serie sehr gut gefallen, wobei einige Männer
für mich gewöhnungsbedürftig waren. Vor dem Darsteller des Marcel hätte
ich Angst. Mit dem würde ich nie mitgehen. All diese Ringe an fast jedem Körperteil.
Gott sei dank hat er ab der Folge 3 seinen Nasenring rausgetan... Mir hat "Schnuffel" am besten gefallen. Den
Darsteller des Eric fand ich lieb und Du hast ihm auch einen
Super-Dialog in den Mund gelegt als er zu Flavius über Marcel sagte: "Der
sieht doch echt gruselig aus". Da musste ich wirklich lachen, weil das hab
ich auch 100% so empfunden. Ich muss aber zu Marcels Ehrenrettung gestehen, das
er sehr schöne blaue Augen hat... Der Darsteller des Flavius ist für Deine Serie ein echter Gewinn. Der Mann
hat eine enorme Präsenz und sein Zusammenspiel mit Eric fand ich sehr gut,
wobei mich das Ende etwas traurig gestimmt hat. Was ich ganz toll finde ist der
Soundtrack. Ich hab schon auf der Homepage von Sebastian Schell nachgesehen...
Der heißeste Sex-Gig in
Deiner Serie, für mich, war der zwischen Peter und Thomas! Da ging echt
die Post ab. Ein paar mal hab ich geglaubt, die treiben es wirklich miteinander,
so emotional wuchtig kam dieser Fick rüber... "
Fred, Berlin-Marzahn,
05.02.2009 (Kritik bezogen auf Folge 1)
" Ich
bin ja ein Ästhet, was schöne Männer anbelangt, und davon sind - abgesehen
von Herrn Waldschmidt - nun wirklich wenig zu sehen. Was sollen die
untertitelten Englisch-Einlagen von zwei Chubbys , die nicht unbedingt meinen Geschmack
finden ? Ich hoffe, es wird sich noch in den nächsten Folgen berappeln, ein Hoffnungsschimmer
ist der kleine Blonde, der seinem Vater gesteht, schwul zu sein. Das Beste
bisher ist Volker in voller Schönheit. Hoffe noch mehr von ihm zu sehen...
"
Marcel Leitbach, 05.05.2009
" Ich
schaue die Serie Sonntagsmänner seit der 2. Folge über Internet. Am
Anfang war sie für mich belanglos und sehr klischeehaft. Die Sex-Szenen sind
zu viel und zu lang für eine Soap (denke ich immer noch). Aber ab Folge 5-6 hat
mir die Serie besser gefallen. Vor allem wegen der Geschichten rund um Flavius
und Eric. Die Dialoge sind meist witzig und pointiert, und die beiden Darsteller
so unterschiedlich, dass sie sich gut ergänzen können. Und dann all die
Outfits von Flavius, und seit einigen Folgen seine Auftritte als Drag-Queen
bringen viel Farbe in die Serie... Kein Zweifel ist Marcel ein
Augenschmaus, leider kommt aber außer seinem geilen Body nicht viel rüber.
Da hat die Serie mit Flavius einen deutlich größeren Gewinn gemacht.... "
Carsten Schlütt, 23.06.2009
"Ich
habe die Serie regelmäßig über Internet gesehen, weil ich zwei der Darsteller
kenne (Alex Varlan und Leeroy). Meine Meinung ist, dass einige der Handlungsstränge
sehr belanglos waren. Teils hatte ich den Eindruck, die Dialogszenen zielen
dahin, dass die Charaktere miteinander im Bett landen. Dass in einer "Erotiksoap"
mehr Sex als üblich gezeigt wird, ist mir klar, dennoch sah es für mich so
aus, als ob Sex das A und O im Leben der Charaktere ist, und alles andere,
"nur so nebenbei". Dennoch war ich neugierig auf die Fortsetzung, vor
allem wegen der Geschichte um Flavius und Eric, die teils sehr unterhaltsam
und witzig rüberkam. Die Auftritte von Alex als Chantal waren köstlich,
und seine zynischen Telefongespräche mit Aaron hatten fast Comedy-Niveau.
Finde es schade, dass die Rolle von Leeroy nicht weiter ausgebaut wurde..."