Wie eine Posse aus der
Provinz mutet die Geschichte des Rausschmiss der schwulen Fernsehserien „Montagskinder"
und „Von Mann zu Mann" aus dem Offenen
Kanal Hannover an.
Da
hat also die Programmreferentin der niedersächsischen Landesmedienanstalt
Sabine Mosler sich zu Hause das Programm des Offenen Kanals Hannover angesehen
und ist dabei zufällig auf eine Episode der Berliner Schwulensoap „Von
Mann zu Mann" gestoßen. Wie sie selbst sagt, hätte sie daraufhin dem
Geschäftsführer des Offenen Kanals Hannover Peter Maurer-Ebeling den Rat
gegeben, dass es besser wäre, so eine Serie nach 22 Uhr zu senden, damit könne
man eventuellen Zuschauerbeschwerden vorbeugen. Dass ihrer Meinung nach die
Serie „jugendgefährdend" sei, könne sie nach Ansicht dieser Episode
nicht sagen, aber sie kenne die ganze Serie auch nicht. Dem Geschäftsführer
des Offenen Kanals Hannover schien dieser Hinweis recht gelegen zu kommen.
Prompt stoppte er die Aussendung der letzten vier noch nicht gesendeten Episoden
und setzte „vorsorglich" die Wiederholungsausstrahlung der Serie „Montagskinder"
ebenfalls ab.
Dem
Produzenten der Serien Andreas Weiß in Berlin teilte er mit, „die Serien
seinen nach Rücksprache mit einer Juristin der niedersächsischen
Landesmedienanstalt abgesetzt worden. Diese hätte von einer eventuell
möglichen Jugendgefährdung, bezogen auf die Serie „Von Mann zu Mann"
gesprochen. Es gäbe allerdings keine konkrete Zuschauerbeschwerde. Man wolle es
seitens des Offenen Kanals nicht erst auf eine mögliche Beschwerde ankommen
lassen, um nicht wie viele private Sender von einem derartigen Vorgang betroffen
zu sein". Andreas Weiß, der Produzent der Serien empört sich zurecht: „Es
liegt weder eine konkrete Zuschauerbeschwerde vor noch eine daraufhin erfolgte
Überprüfung der Serie „Von Mann zu Mann" seitens der
zuständigen Landesmedienanstalt." Seiner Meinung nach verstößt der OK
Hannover damit gegen eines der obersten Prinzipien eines Offenen Kanals -
nämlich dem Prinzip, keine Zensur auszuüben.
Sabine
Mosler von der Landesmedienanstalt kann das alles im Nachhinein gar nicht
verstehen, „so hätte sie das nicht gemeint, es sei bedauerlich, dass die
Serien aus dem Programm genommen wurden. Sie hätte ja lediglich einen späteren
Sendeplatz im Tagesschema empfohlen". Für die schwul lesbischen Zuschauer
in Hannover ist der Wirbel um die Serien ein peinlicher Witz. Die Inhalte der
beiden Soaps sind nichts anderes als kalter Kaffee. Andreas Weiß irrt sich,
wenn er lästert „die Expo ist vorbei, Hannover muss nicht mehr weltoffen
sein!" Auch viele Hannoveraner schätzen ihren offenen Kanal als völlig
bedeutungslos und provinziell ein.
Hannover hat einen attraktiven offenen Kanal verdient mit einem vielfältigen
Angebot. Aber dazu braucht es eben andere Leute als einen Geschäftsführer wie
Peter Maurer-Ebeling der mit seinem selbstherrliche Rausschmiss beider Soaps
weniger über die Stadt als über seine eigene Geisteshaltung aussagt.
Roland Bottke
Foto: Jovan Evermann Filmemacher Andreas Weiß (Mitte)
mit Darstellern der Serie Von Mann zu Mann
MZ
(Mitteldeutsche Zeitung) 11.November 2000
Autor: Gero Hirschelmann
Offener
Kanal - Pornografie oder Meinungsfreiheit?
Grenzen sind fließend - OK darf vor Sendungen nicht eingreifen – Sanktionen
sind erst danach möglich
Von
unserem Mitarbeiter GERO HIRSCHELMANN
Merseburg/MZ.
Die MZ-Leserin war überrascht.Sie sei
nicht leicht zu erschüttern, sagt sie. Doch was der Offene Kanal (OK)
Merseburg zu vorgerückter Stunde am Freitagabend zeigte, habe ihr kurz den
Atem verschlagen. "Von Mann zu
Mann" hieß die gezeigte Sendung und war als Erotik-Soap-Opera
deklariert.Zwei Männer in eindeutiger
Stellung vergnügten sich im Bett.Die
Leserin fand die Szene nicht wirklich anstößig: "Ich war nur
überrascht, dass solche offenen Bilder gezeigt werden dürfen."
Steffen
Hefter, Geschäftsführer des OK Merseburg, verwahrt sich auf Nachfrage zuerst
gegen den Pornografie-Verdacht.Es
seien weder in obszönen Aufnahmen Geschlechtsteile zu sehen noch sei die
Handlung der Serie vorrangig auf die Darstellung von Sexualität ausgerichtet.Viel Handlung, wenig, dafür durchaus gewöhnungsbedürftiger und an
der juristischen Grenze liegender Sex - so das Fazit. Seine Vermutung:
"Einige Zuschauer haben mit den Sequenzen eventuell Schwierigkeiten, weil
es sich um schwule Liebe handelt.Bei
heterosexuellen Bildern kann ich mir diese Verunsicherung kaum
vorstellen." Sender wie RTL 2 oder Pro 7 zeigten durchaus ähnliche
Bilder : "Nur eben nicht mit schwulen Darstellern."
Um
genau zu verstehen, wieso auf seiner Frequenz theoretisch wirklich jede
Sendung laufen kann, müsse die Struktur und Arbeitsweise der Offenen Kanäle
erklärt werden.Sie seien prinzipiell
verpflichtet, jede Sendung zu zeigen.Redaktionell
verantwortlich sei in jedem Fall nicht der OK, sondern der Produzent oder
Regisseur. "Theoretisch dürften
wir die Videos vor der Ausstrahlung nicht einmal ansehen", so Hefter.Eine Reaktion sei, wenn überhaupt, nur nach einer Ausstrahlung
möglich.
Hefter
verweist in diesem Zusammenhang auf den OK Berlin.Dort hätten besonders viele Ausländer Sendeplätze.Ob aber deren Sendungen zu beanstanden sind, sei für die
Verantwortlichen schlicht nicht zu klären: "Die Kosten für Dolmetscher
würden astronomische Höhen erreichen." Außerdem: Die Kanäle führten
nicht umsonst den Zusatz "offen" im Namen.
Im
Fall der Splittergruppe einer religiösen Gemeinschaft, die Angriffe gegen die
katholische Kirche richtete, habe Hefter beispielsweise schon vor dem
Sendestart Bedenken angemeldet.Trotzdem
sei das Video ausgestrahlt worden.Erst danach habe man denjenigen, der den Beitrag eingereicht hatte,
vom Sendebetrieb ausgeschlossen.
Um
zu verdeutlichen, dass eine gewisse mediale Kompetenz sowie die Übernahme der
Verantwortung zu jeder Ausstrahlung gehören, erzählt Hefter von Mitgliedern
der rechten NPD. Die hätten sich mit dem Anliegen an ihn gewandt, eine
Propaganda-Sendung zu produzieren.Als
sie jedoch hörten, dass von der Aufnahme über den Schnitt bis zur
Nachvertonung alle Arbeiten in Eigenregie zu erledigen sind und einer der
Kameraden sich ausweisen sollte, "wurden sie nie mehr gesehen" ,
lacht Hefter.
Und
wenn doch strafbare Inhalte verbreitet werden sollen? Hefters Antwort kommt
sofort: "Dann zeige ich persönlich den Verantwortlichen an." Aber
vorher werde der Beitrag gesendet.
Die
Sendezeiten der Sendung "Von Mann zu Mann" sind im Videotext des OK
zu finden
DIE
ANDERE WELT Seite 17 April 1999 Autorin: Manuela Wehrle
YVONNE
HAß - DIE FRAU BEI "VON MANN ZU MANN"
Eine Homo-Soap des Low-Budget-Filmemachers Andreas Weiß
Wer
kennt nicht die neue Soap Von Mann
zu Mann von Andreas Weiß, die zur Zeit im Kabelfernsehen des OKB (Offener
Kanal Berlin) montags um 23:30 Uhr zu sehen ist?
Oft
wurde Andreas Weiß schon gefragt, unter anderem auch von mir, warum so wenig
Lesben in seinen Soaps mitspielen.Er
erklärte mir, daß er gerne mit Lesben drehen wurde, aber oft mit dem Argument
konfrontiert wurde, daß Lesben sich nichts von einem Mann (in dem Fall von
Andreas) sagen lassen wollten.Einerseits
ist ein solcher radikaler Standpunkt verständlich, frau läßt sich nicht gern
von einem Mann "etwas sagen", andererseits ist es schade, durch die
mangelnde Teilnahme an z.B. Soaps wie diesen wird gerade eine männliche
optische Dominanz geschaffen.Sind doch Lesben allgemein in Medien unterrepräsentiert.Eine der wenigen, Yvonne Haß, spielt die Rolle der Lisa Kleinert bei Von
Mann zu Mann.Yvonne
ist 29 Jahre alt, stammt ursprünglich aus Süddeutschland und arbeitet in einem
Krankenhaus als angehende Ärztin.Eine
Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht.
Sie
erzählte, daß alles mit einer Statistenrolle bei
Licht und Schatten, einer Serie, die zwischen 1991 - 1993 mit 61 Folgen
gedreht wurde, anfing.Ein
Bekannter von ihr erzählte, daß Andreas für eine Szene noch ein paar Leute
braucht und nahm sie mit.Es hat
ihr sehr viel Spaß gemacht, und als Andreas sie fragte, ob sie bei ihm
mitspielen möchte, hat sie die Rolle der Rita Vogt in den Traumtänzern,
gedreht 1994 mit 27 Folgen, übernommen.Rita Vogt war die Sekretärin in der Künstleragentur von Alexandra
Güldenberg, einer Protagonistin aus Licht und
Schatten.Rita Vogt hatte in
den 10 Folgen, in denen sie mitwirkte, eine Affäre (natürlich mit einer Frau).
sonst wurde wenig über ihr Privatleben bekanntgegeben.Außer, daß sie eine Scheinehe (nur in der Serie) mit einem
schwulen Migranten führte.Dadurch
bekam die Serie Traumtänzer
noch einen interessanten politischen Aspekt.
1995
drehte Andreas Weiß 55 Folgen lang die MontagsKinder,
in denen Yvonne Haß als Lisa Kleinert in allen Folgen zu sehen war.Interessant war daran, daß diesmal ein Lesbenpaar eine sehr
interessante Beziehung spielte.Interessant
deshalb, weil sie von der Zusammensetzung sehr realistisch angelegt war.Lisa war mit einer Frau zusammen, die im Coming Out war.Yvonne beschreibt die Rolle folgendermaßen: Am Anfang war Lisa sehr
selbstbewußt und powervoll und ihrer Liebsten weit voraus und deshalb auch
dominant in deren Beziehung.Die
Freundin entwickelte sich weiter und überholte Lisa irgendwann, und es kam zur
Krise.Lisa klammerte sich an ihre moralischen Wertvorstellungen von Treue und
verließ ihre Liebste, obwohl sie es eigentlich nicht wollte (ach, wie oft
passiert so etwas).Danach
verliebte sie sich in eine Hetera (ojeh!), die sie zurückstieß, und damit nahm
das Schicksal von Lisa ihren Lauf.Sie fing an zu trinken, und der Charakter veränderte sich
zunehmend, aus der selbstbewußten Frau wurde ein egozentrisches,
rücksichtsloses und gemeines Etwas.
Doch
noch schien sie sich wieder zu fangen, als Lisa Kleinert bei einer Zeitung zum
ersten Mal anfing, sich für etwas zu engagieren.Aber als sie die Zeitungen aus einer Druckerei abholte und unterwegs
während der Fahrt sich einen Schluck aus einem Flachmann genehmigte, worauf ihr
schlecht wurde und sie den Wagen verließ, wurde dieser geklaut.Lisa hatte das Auto mit laufenden Motor stehenlassen.Es regnete, und der Dieb hatte die Zeitungen einfach auf die Erde
geworfen, und der Regen tat sein übriges.Es stellte sich nämlich heraus, daß jemand KO-Tropfen in den Flachmann
getan hatte, weil er Lisa eins auswischen wollte.Pech für Lisa, denn diese hatte damit 30.000 DM Schulden und
obendrein das Vertrauen sämtlicher Leute verspielt.Von Selbstzweifel geplagt, begeht Lisa Selbstmord.
In
den Montaqsqeschichten, die
Andreas 1997 mit 30 Folgen drehte, machte Yvonne Haß nur in einer Folge
(Episode 13) als Statistin mit.Aber
in Von
Mann zu Mann, gedreht 1998 mit 12 Folgen, erfährt der oder die aufmerksame
Zuschauerln, daß Lisa überlebt hat und, frisch therapiert, geläutert und
gereift, mit neuem Sozialverhalten, denn sie ist jetzt auch gute Freundin und
Vertraute, am Geschehen teilnimmt.Sie ist die Verbindungsfigur zwischen den einzelnen Männern
und hört sich deren Probleme an.Leider
hat Lisa Kleinert mangels Darstellerinnen in diesen Folgen kein Privatleben -
schade eigentlich.
Auf
meine Frage, inwieweit sie sich mit den Charakteren identifiziert, sagte Yvonne
von sich, daß sie schon Anteile von sich in die Rolle integrieren kann.Sie genießt es, Züge von sich ausleben zu können, die sie im Alltag
nicht so leben kann, das heißt, sie kann aggressiv sein, auf den "Tisch
hauen" und sich "Luft machen", eben so sein, wie sie manchmal
gerne wäre.Andreas kam ihr da
sehr entgegen und hat für sie dann auch solche Szenen geschrieben.
Ich
fragte sie, ob sie gerne Lisa wäre, Yvonne antwortete mit einem klaren Nein.Sie meint, Lisa war sehr ungerecht, was Yvonne nicht ist und nicht sein
möchte.Lisa ist eine tragische Figur, sie fängt ein Studium an, hat
Lernschwierigkeiten und bricht ab.Eigentlich versuchte sie, die Erwartungshaltung der Eltern zu
erfüllen, sie schleppt diesen Elternballast mit sich rum, ohne darüber zu
reden.Lisa ist laut, um ihre
Schwächen und Selbstzweifel zu verstecken, sie wird manchmal "Mecker-Lisa"
genannt.Yvonne sagt, daß sie sich
klar gegen die Rolle abgrenzt, sie bringt die Dinge, die sie anfängt, auch zu
Ende.Mit der späteren Lisa bei Von
Mann zu Mann kann sie sich schon mehr identifizieren.
Auf
meine Frage, welche Rollenbeziehungen bzw. was für eine Art Film sie gerne
machen wurde, wenn jetzt mehr Lesben bei Andreas Weiß mitspielen wurden,
antwortete sie, daß sie gerne ganz normale Lesben in unterschiedlichen
Zusammenhängen darstellen möchte, ohne die Homosexualität in den Mittelpunkt
zu setzen, wo es sich dann mit der Zeit herausstellt, daß sie eine Beziehung
mit einer Frau haben.Auch, um zu
zeigen, daß es keine festen Klischees gibt, Lesben sind keine Wesen vom andern
Stern, sondern einfach nur Menschen mit Schwächen und Stärken, wie alle
anderen auch.
Eine
schöne Vision, und ich hoffe, daß sie eines Tages realisiert werden kann.Ist doch im TV schon wieder eine Schwulenserie auf Sendung gegangen, und
die Lesben bleiben außen vor, weil sie angeblich zu differenziert und
kompliziert sind.Nun, ja - wir
haben unsere 08/15-Alibilesben in Marienhof,
die fiesen, gemeinen Lesben bei Melrose
Place, die intriganten Lesben bei BeverlyHills und die kessen Väter bei Nachtschicht
mitJohn, so kann sich das Heteropublikum ein "realistisches
Bild" von unseren inneren Abgründen machen und sich bestärkt fühlen,
daß sie das schon immer über Lesben gewußt haben.
Yvonne
Haß ist als Lisa Kleinert jeden Montag um 23:30h in Kabelfernsehen bei Von Mann zuMann
zu sehen.Für diejenigen, die keinen Kabelempfang haben, können die
Folgen auf Video unter 030 421 13 56 bei Andreas Weiß oder über die Homepage
http://www.kommunikultur.notrix.de gegen einen kleinen Unkostenbeitrag
bestellt werden.
ADAM
Seite 56+57 September 1997 Autor: Hermann J. Huber
Wann
startete eine TV-Serie je mit einem Männerfick?
Andreas Weiß zeigt seine neue schwule Seifenoper im Berliner Kabel-TV : Von
Mann zu Mann
Die
erste Nacht von Martin und Ruben.Der
hübsche "Adam"-Buchhändler stöhnt, als ihn sein
feurigerLover
(Christian Kaufmann) von hinten nimmt.Man
trifft sich wieder, es war zu geil.Doch
beide sind gebrannte Kinder.Sollen
sie sich auf eine neue Beziehung einlassen?Martin, der sich sofort in Ruben verknallt hat: "Ich versuche nicht
zu viel zu erwarten, und du versuchst nicht gleich wegzulaufen, wenn dir etwas
Angst macht." Das Rezept funktioniert.
Seit
1991 hat Andreas Weiß in vier Serien, wie zuletzt in "Montagskinder"
und "Montagsgeschichten", das
schwule Großstadtleben auf sehr spannende und ironische Weise verfilmt.Zur
Identifikation für die Schwulen selbst und mit positiver Außenwirkung für
Heteros.Bis zu 250.000 Zuschauer
saßen pro Folge vor dem Schirm.Das
gibt Mut, nicht nur in Herz-Schmerz-Schablonen zu denken, sondern auch schwulen
Sex zu zeigen.Martin und Ruhen
führen minutenlange Dialoge völlig nackt. Bernhard (Frank 0.Bolli), glühender Anhänger des schwulen Musikstars
Adrian Winter (ein Genuss: Donato Plögert) treibt es in Traumsequenzen mit
seinem Idol auf Teufel komm raus.Beide liefern sich die erotischste Tortenschlacht der
Fernsehgeschichte.Diva Donato (CD :"Wenn ich nur wüsste...") kommentiert auf dem
Wohnzimmerdiwan "Leck mich ab!" oder säuselt nackt aus der Badewanne:
"Jetzt kannst du mich einseifen!" Ein weiteres Serientalent ist
der 18-jährige Michael B., der sich als versautes kleines Luder an den
Ex-Lover von Adrian, Jonas Felix Knospe, heranmacht, um über den Star
Outing-Material zu bekommen.Dabei
auch der kemig-schöne Rainer Hillebrecht aus den "Montagsgeschichten"
und "Black American Boy" Kitt Baker, der als Stripper bei schwulen
Stadtfesten für Furore sorgt.
Klar,
der Montag ist ab 26.Oktober für
Schwule wieder ein TV-Muss in Berlin.Um
23.30 Uhr (OKB auf SK8) läuft "Von Mann zu Mann". (hjh)
"...Weiß der
Philipp Thü. eigentlich, was für eine Wirkung er hat, wenn er nackt ist?
Richtig natürlich und unbefangen, ich finde gerade ihn so erotisch, deswegen.
Irgendwie finde ich die Serie witzig und spannend. Vor allen Dingen wie die Lisa
"ihren Männern" den Kopf wäscht ... Weißt Du, wer mir in der Serie
auch noch sehr gefallen hat? Der Donato Plögert als Diva Adrian Winter!
..."
Foto:Jovan Evermann Lars und Bernard
Foto : R.O.B.
Hendrik und Martin
Emil
Kreileder, München, 21.2.99:
"VON
MANN ZU MANN ist sehr reif und ziemlich professionell, auch von den
Darstellern her... Als Soap-Regisseur finde ich Dich genial, weil Du die
Handlungsfäden nicht verlierst und die Geschichten in der Geschichte zu Ende
führst..."
Foto: Anja Müller Ruben und Martin
Foto: Jovan Evermann Hendrik
Hans-Joachim
Fuchs, Tübingen, 8.2.99:
"Lieber
Andreas, ...als Fan merkt man Dein Wachstum sehr deutlich! VON MANN ZU MANN
ist viel sicherer
( schauspielerisch, erotisch (!) , drehbuchmäßig ) als die Vorgänger!
...Mir gefällt es, daß Du Sex und Nacktheit so zwanglos und omnipräsent
darstellst, das ist ein Punkt, wo sich eine schwule Serie von einer hetero-Serie
unterscheidet: Sex ist viel näher und unkomplizierter, (obwohl nicht nur Spiel,
sondern auch Ausgangspunkt für Crime und Depression ) als bei den Heten..."
Dieter, Berlin-Wedding,
6.1.99 :
"Deine Fernsehsendung im OKB ist super!
... (Sie) war geil
und hatte auch eine Handlung!
Habe ich mir aufs Video gezogen."
Hartmut Blümel,
Weißenschirmbach, 20.5.98:
"Ich bin begeistert, denn
es ist Deine beste Serie!...Ein großes Lob auch an die Darsteller, die in
vielen Sex-Szenen zu überzeugen wußten... Wenn man diese Serie gesehen hat,
wünscht man sich schon bald eine weitere."
Die
Fotografin Anja Müller hat die hier abgebildeten, 1998 zur
Serie
VON MANN ZU MANN
entstandenen Fotos auch in ihrem 2001 erschienenen Bildband MÄNNER
veröffentlicht.
Interessant am
Rande:
In diesem Buch findet man übrigens auch dieses sowie mehrere weitere
Fotos von
André Schneider, einem der
Hauptdarsteller in Staffel 1 der Serie
BERLIN BOHÈME
Und auch
in Anja Müllers 2002 erschienenen Bildband PAARE ist ein für
die Erotik-Soap entstandenes Foto abgebildet.